Ein besonderes Highlight erlebten 14 Kinder und Jugendliche der sich regelmäßig treffenden Gruppen am Freitag, den 20. Februar 2026: Sie besuchten gemeinsam mit vier Eltern bzw. Großeltern das 3D-Druck Kompetenzzentrum der voestalpine. Der kostenlose Bustransport zum Standort machte die Exkursion für alle Teilnehmenden unkompliziert möglich.
Einblicke in 3D-Druck und moderne Fertigung
Vor Ort bekamen die jungen Tüftlerinnen und Tüftler aus allen drei Projektgruppen spannende Einblicke in die Welt des 3D-Drucks und der additiven Fertigung. Sie sahen moderne 3D-Drucker, aber auch hochpräzise Scanner. Unter Anleitung probierten die Kinder die Geräte selbst aus und sammelten erste praktische Erfahrungen.
Besonders begeistert war Pirmin von seiner dreidimensional erfassten Hand. „Es war richtig cool zu sehen, wie meine Hand gescannt wurde“, erzählte er. Des Weiteren zeigten konkrete Anwendungsfälle, wie 3D-Druck in der Industrie eingesetzt wird – von Prototypen bis hin zu Spezialbauteilen.
Technik verstehen und sicher anwenden
Ein wichtiger Teil des Besuchs war außerdem das Thema Sicherheit. Die Kinder lernten, welche Risiken moderne Technologien mit sich bringen können. Gleichzeitig erfuhren sie, wie sie verantwortungsvoll damit umgehen. So wurde Technik nicht nur spannend vermittelt, sondern auch bewusst erklärt.
Selbst gestalten: 3D-Druck zum Anfassen
Natürlich kam auch das praktische Arbeiten nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Basteln und „Maken“ entstanden verschiedene 3D-gedruckte Objekte. Die Kinder bearbeiteten diese weiter und bauten sie zusammen. Besonders beliebt waren kleine Schildkröten und Dinosaurier. Diese nahmen die Kinder stolz mit nach Hause und erhielten zusätzliche Bastelsets für ihre Geschwister.
Begeisterung bei Kindern und Unternehmen
„Wir unterstützen solche Bildungsprojekte sehr gerne und freuen uns, wenn wir Kinder und Jugendliche frühzeitig für Technik begeistern können“, betont Celine Rosemann von der voestalpine. „Es ist schön zu sehen, mit welcher Neugier und Kreativität die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Themen herangehen.“
Die Exkursion zur voestalpine zeigte eindrucksvoll, wie wichtig Kooperationen zwischen Bildung und Industrie sind, um junge Menschen praxisnah an Zukunftstechnologien heranzuführen. Projektleiter Christian Stadlmann von der FH OÖ Campus Steyr fasst zufrieden zusammen: „Wir haben begeistertes Feedback erhalten. Betont und geschätzt wurden dabei die spannenden technischen Einblicke und die kleine Bastelmöglichkeiten. Es ist genau das, was wir ihnen mitgeben möchten: Offenheit für Technologie und Spaß am Maken.“

Technik hautnah erleben die Junior Makers im 3D-Druck Kompetenzzentrum der voestalpine. Foto: Christian Stadlmann

